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Aachener Zentrum für integrativen Leichtbau

Das Aachener Zentrum für integrativen Leichtbau, auch AZL, der RWTH Aachen wurde im Jahr 2012 gegründet.

Die Gründer sind Prof. Dr.-Ing. Christian Hopmann, Leiter des Instituts für Kunststoffverarbeitung IKV und Prof. Dr.-Ing. Christian Brecher, Inhaber des Lehrstuhls für Werkzeugmaschinen am Werkzeugmaschinenlabor WZL sowie Mitglied des Direktoriums des Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT.

In der Leichtbau-Produktionsforschung stellt sich das isolierte Untersuchen einzelner Fertigungsprozesse als nicht mehr ausreichend heraus. Gründe hierfür sind:

  • starke Wechselwirkungen der Teilprozesse einer Fertigungskette untereinander
  • steigende Nachfrage nach Multimaterialsystemen, deren Produktion eine integrativ interdisziplinäre Betrachtungsweise entlang der gesamten Wertschöpfungskette erfordert
 

Ziele

Ziel des Aachener Zentrums für integrativen Leichtbau ist die Überführung des Leichtbaus in die Großserie durch die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den Werkstoffwissenschaften und der Produktionstechnik zur Umsetzung großserientauglicher Prozessketten. Dies erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den bestehenden Leichtbau-Aktivitäten der RWTH Aachen.

 

Kompetenzen

Zusammen mit dem AZL sind auf dem Campus Melaten der RWTH Aachen in fußläufiger Reichweite sämtliche benötigten Kompetenzen entlang der gesamten Wertschöpfungskette vorhanden.

Über 700 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschäftigen sich hier am Campus Melaten mit Produktionstechnik- und Leichtbau-Themen.

Neben der vorhandenen produktionstechnischen Exzellenz der RWTH Aachen stellt dieser einzigartige Zusammenschluss von Kompetenzen für den Leichtbau an einem Standort mit dieser Bandbreite ein Alleinstellungsmerkmal dar.