• Projekt zu funktionsintegrierten CFK-Leichtbaustrukturen erfolgreich abgeschlossen Abschlussveranstaltung des BMBF-Projektes "OPTO-Light": Photonikbefähigte Herstellung funktionsintegrierter CFK-Leichtbaukonstruktionen aus artungleichen Kunststoffen

    Das in 2014 gestartete interdisziplinäre BMBF-Kooperationsprojekt "OPTO-Light" wurde im Februar mit einer Abschlussveranstaltung abgeschlossen.
    Das Projekt entwickelte erfolgreich ein neues Verfahren zur klebstofffreien Funktionalisierung perspektivisch relevanter Epoxid-basierter CFK-Bauteile für den Karosseriebau mit thermoplastischer faserverstärkter Kunststoffe in einer serienähnlichen Fertigungszelle mit Zykluszeiten von 2 Minuten. Gemeinsam mit den Projektpartnern BMW AG, KraussMaffei Technologies GmbH, ARGES GmbH, Precitec GmbH & Co. KG, Sensortherm GmbH und Zeiss Optotechnik GmbH hat das Aachener Zentrum für Integrativen Leichtbau (AZL) dieses neue Verfahren und seine mechanische Umsetzung mit einem Demonstratorbauteil aus dem aktuellen BMW i3, einem kohlefaserverstärkten Epoxidharzschalenelement und einer glasfaserverstärkten PA6-Rippenstruktur, nachgewiesen. An dieser Entwicklung war das AZL als Prozess- und Systemintegrator beteiligt.

    Das Potenzial verschiedener Prozessrouten (mit/ohne Fügevorbehandlung) zur integrierten Produktion wurde analysiert.
    Erstmalig wurde das Prepreg Compression Molding in einer konventionellen Spritzgießmaschine (HPCM) angewendet und damit das Verarbeitungspotenzial von Epoxid-basiertem CFK in der Kunststoffindustrie deutlich angehoben.



    Für das Projekt und den neuen Prozess wurden die Projektpartner mit dem AVK Innovationspreis 2017 ausgezeichnet.

    Im Rahmen der Abschlussveranstaltung wurden die entwickelten Technologien des Forschungsprojektes in der Maschinenhalle des AZL in Aachen ausführlich vorgestellt. Die BMW AG betonte das hohe Kostenpotenzial von über 30% für die zukünftige Serienproduktion.

    Schauen Sie sich das Video an, das die entwickelte Verfahrens- und Systemtechnik zusammenfasst:
    https://www.youtube.com/watch?v=b9HmgnuGQY0&

    Bauteildemonstratoren, Video und Ansprechpartner werden während der JEC World auf der AZL Composites in Action Area in Halle 5A, C55, zu finden sein. Wir laden Sie ein, uns zu besuchen.

    27. Februar 2018

  • Erster Preis für die Verbindung von faserverstärktem Duroplast und thermoplastischem Material – Einladung zum finalen Meeting

    Das AZL und seine Projektpartner wurden mit dem renomierten AVK-Innovationspreis  in der Kategorie „Forschung und Wissenschaft“ für „Photonik-befähigte Prozesskette zur Herstellung von funktionsintegrierten Duroplast/Thermoplast-Hybridbauteilen für den Automobilbau“ ausgezeichnet.

    Das Projekt startete in 2014 und entwickelte die Herstellung von Leichtbaukomponenten aus verschiedenen Faserkunststoffverbunden in photonischen Verfahren (Lasererwärmung, Lasersublimierung). Die integrative Produktionszelle Zelle ermöglicht zum ersten Mal eine großangelegte Produktion. Die Prozesskette wird in dieser integrierten Fertigungszelle ausgeführt und anhand eines Demonstratorbauteils des BMW i3 umgesetzt.

    Am 18. Januar 2018 werden die entwickelten Technologien des Forschungsprojekts während des öffentlichen finalen Meetings im Technikum des AZLs in Aachen präsentiert. In dem interdisziplinären Kooperationsprojekt mit den Unternehmen BMW AG, KraussMaffei Technologies GmbH, ARGES GmbH, Precitec GmbH & Co. KG, Sensortherm GmbH und Zeiss Optotechnik GmbH, war das Aachener Zentrum für integrativen Leichtbau (AZL) in dieser Entwicklung als Prozess- und Systemintegrierer involviert.

    Das Programm des Abschlusstreffens beinhaltet Präsentationen der Projektpartner sowie eine Live-Vorführung des Prozesses. Lesen Sie hier den Save the Date Flyer des Meetings.

    Für die Teilnahme am finalen Meeting am 06. Februar 2018, kontaktieren Sie bitte Frau Annika Streit.

    20. Oktober 2017


  • RWTH: Das Gesamtziel des Kooperationsvorhabens "LightWeightTankMat", gefördert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), ist die signifikante Reduzierung des Gewichts von Kunststoffkraftstoffbehältern (KKB) für PKW-Anwendungen.

    Dazu wird ein neuartiger Leichtbauwerkstoff auf Basis faserverstärkter Kunststoffe entwickelt.
    Heutzutage werden die geforderten Tankeigenschaften, wie ausreichende Steifigkeiten bei erhöhten Temperaturen oder verbesserte Chrashperformance bei tieferen Temperaturen nur durch einen entsprechenden Materialeinsatz erreicht. Das gestiegene Umweltbewusstsein der Bevölkerung und die zunehmend strengeren Grenzwerte für den CO2-Ausstoß von PKW zur Abmilderung der Folgen des Klimawandels erfordern die Entwicklung neuer Leichtbau-Tankkonzepte mit reduziertem Gewicht. Dazu werden im Rahmen des Vorhabens LightWeightTankMat verschiedene Werkstoffkonzepte entwickelt, hinsichtlich ihres Potenzials analysiert und in prozesstechnologischen und simulativen Untersuchungen schrittweise optimiert. Die serientaugliche Umsetzung des Werkstoff- und Prozesskonzepts steht dabei im Fokus der Untersuchungen, um einen zeitnahen Transfer der Ergebnisse in die betriebliche Praxis zu gewährleisten.
    Das Aachener Zentrum für integrativen Leichtbau (AZL) der RWTH Aachen University beschäftigt sich im Rahmen des Vorhabens „LightWeightTankMat“ zum einen mit den fügetechnischen Fragstellungen, die sich aus der Entwicklung der neuartigen KKB ergeben. Dazu gehören die Auswahl geeigneter Fügeverfahren auf Basis der werkstoff- und produktionsprozessspezifischen Anforderungen, die Untersuchung sowie Qualifizierung der ausgewählten Fügeprozesse und die Formulierung der ihrerseits resultierenden Anforderungen an Bauteilauslegung und Fertigungsprozess. Zum Anderen gehört es zu den Aufgaben des AZL, die Wirtschaftlichkeit des entwickelten Werkstoff- und Bauteilkonzepts zu bewerten und die Möglichkeit zum Transfer in andere Branchen aufzuzeigen. Schlussendlich werden darüber hinaus in Zusammenarbeit mit den Projektpartnern die jeweiligen Entwicklungen in einen seriennahen Demonstrator überführt.

    30. September 2016
  • AZL: Joint Market and Technology Study on "New Potentials for Composite Technologies in Buildings & Infrastructure"
    Im November 2016 startet das AZL in Kooperation mit der AVK die Joint Market and Technology Study „New Potentials for Composite Technologies in Buildings and Infrastructure”. Firmen entlang der gesamten Leichtbau-Wertschöpfungskette sowie des Bau- und Infrastrukturmarktes sind herzlich dazu eingeladen, an der Studie teilzunehmen. Insgesamt wird die Studie die Analyse von 100 Anwendungen aus 12 Marktsegmenten, die Technologieanalyse von 25 Highlight-Komponenten sowie 10 detaillierte Geschäftsszenarien umfassen. Neben Anforderungsanalysen für Material- und Herstellungstechnologien werden Konzepte für effiziente, profitable Produktionstechnologien inklusive Prozesskostenanalysen erarbeitet.
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    12. September 2016
  • RWTH: Im BMBF-Kooperationsprojekt "iComposite 4.0"kombiniert das AZL adaptive Preformingverfahren mit dem Hochdruck-RTM Verfahren in einer integrativen und selbstregulierenden Produktionsanlage zur Herstellung von FVK-Bauteilen in großen Stückzahlen.
    Die Ergebnisse des Forschungsvorhabens ermöglichen eine deutlich ressourceneffizientere, automatisierte und durchgängig qualitätsgesicherte Verarbeitung von faserverstärkten Kunststoffen und steigern somit die Akzeptanz dieser Werkstoffklasse für die breite Anwendung.
    Weitere Projektpartner sind die Schuler Pressen GmbH, die Siemens AG, die Frimo Sontra GmbH, die Toho Tenax Europe GmbH, die ID-Systec GmbH, die Apodius GmbH, die BA Composite GmbH und das Institut für Kunststoffverarbeitung in Industrie und Handwerk (IKV).
    01. Januar 2016
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Integrative und selbstregulierende Produktionskette iComposite 4.0
  • AZL auf der JEC World 2016
    Bezüglich der anstehenden JEC World 2016 Composites Show und Konferenz erweiterte die AZL Aachen GmbH ihre Partnerschaft mit der JEC Group in 2016.
    Als Teil der Kooperation mit der JEC Group präsentiert das AZL mit seinen neun Partnerinstituten der RWTH Aachen University ihre neusten Forschungsergebnisse und Trends für "Composite 4.0" Technologien auf einer Ausstellungsfläche von 275 m² mit dem Namen "Composites in Action - Composite 4.0 - JEC Group in Partnership with AZL" auf der diesjährigen JEC World 2016 in Paris.
    Am 10. März widmet das AZL einen gesamten Tag der "Composite 4.0 - Innovations in Composite Production Technology" in Zusammenarbeit mit der JEC Group. Die Konferenz und Präsentationen von AZL Wissenschaftlern werden begleitet von einem Networking-Lunch und geführten Touren von ausgewiesenen Experten zu ausgewählten Partnerunternehmen aus dem AZL Netzwerk.
    Die disjährige JEC World 2016 wird vom 8.-10. März auf einem neuen Messegelände in Paris Nord Villepinte stattfinden.
    Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Halle 6, Stand C80!
  • RWTH: Im BMBF-Projekt "Nano-DPP" arbeitet das AZL der RWTH Aachen in Kooperation mit dem Fraunhofer IPT an einer maßgeschneiderten Laser Wärmebehandlung für neue Anwendungen und erhöhte Produktivität beim Thermoplast-Tapelegen
    Übergeordnetes Ziel des Projektes ist die Erarbeitung von Grundlagenwissen zur gezielten Anpassung der Strahlungsintensitätsverteilungen beim laserbasierten Thermoplast-Tapelegen zur Herstellung von kohlenstoff- und glasfaserverstärkten Bauteilen. Herausforderungen des Projektes sind unter anderem die Integration der im Vorhaben entwickelten Systemtechnik, Algorithmen sowie Prozessparametern in Demonstratoraufbauten. Die Untersuchungen zur Anpassung von Temperatur- bzw. Intensitätsverteilung im Prozess stellen einen bedeutenden Schritt auf dem Weg der Entwicklung eines bauteil- und werkstoffangepassten Tapelegens dar.
    23. Oktober 2014
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VCSEL unterstütztes Tapewickeln
  • AZL: In dem interdisziplinären BMBF-Kooperationsprojekt "OPTO-Light" wird die Verbindung von Duro- und Thermoplast-FVK für den Automobilbereich erstmals großserientauglich umgesetzt
    27. März 2014
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OPTO-Light Prozesskette
BMW i3 CFK-Fahrgastzelle (Life-Modul), Copyright: BMW Group
Teilnehmer des Kick-Off-Treffens, 21. März 2014, KraussMaffei Technologies, München
  • JEC 2014: Neuer Tapelegekopf des IPT als beste Prozessinnovation ausgezeichnet
    Pressemeldung 11. März 2014
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  • NRW-Innovationspreis 2014 geht an Professor Hopmann (IKV, AZL)
    Pressemeldung 10. März 2014
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  • Strategische Partnerschaft zwischen der Schuler AG und dem Aachener Zentrum für integrativen Leichtbau
    Pressemeldung 7. März 2014
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  • Zwei SAMPE-Innovationspreise
    Während des 20. Nationalen Symposiums verleiht die SAMPE Deutschland e.V. zum ersten Mal beide Preis an ein Institut – das IKV.
    Die Preisträger sind der heutige AZL-Assistent Dipl.-Wirt.-Ing. Sebastian Stender und die IKV-Assistentin Regina Riegel, M.Sc..
    Pressemeldung 19. Februar 2014
Zwei SAMPE-Innovationspreise 2014 für IKV (Bild: Institut für Flugzeugbau, Universität Stuttgart)
  • TenCate Advanced Composites, führender Lieferant für thermoplastische und duroplastische Composite Materialien verlängert seine Partnerschaft mit dem AZL
    Pressemeldung 6. Februar 2014
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  • Das AZL gibt seine Gründungspartner und den Aufbau seiner einzigartigen Composite Academy bekannt
    Pressemeldung 13. März 2013
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    Testimonials

    Lesen Sie, was Unternehmen über das AZL denken
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    Pressekonferenz auf der JEC Europe 2013

    13. März 2013, Paris
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    Biographien/ Lebensläufe

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AZL-Pressekonferenz, JEC-Paris, 2013
AZL-Pressekonferenz, JEC-Paris, 2013
  • Kick-Off Meeting, AZL Markt- & Technologiestudie,
    Aachen, 06.02.2013
Prof. Dr.-Ing. Schmachtenberg, Prof. Dr.-Ing. Brecher, Prof. Dr.-Ing. Hopmann
Prof. Dr.-Ing. Schmachtenberg, Prof. Dr.-Ing. Brecher, Prof. Dr.-Ing. Hopmann (v.l.n.r.)
Kick-Off Meeting, Manfred-Weck Haus, Aachen
  • Gebäude-Komplex des  Clusters "Integrative Produktionstechnik" auf dem Campus der RWTH Aachen
    Bildquelle: Architekturbüro Henn, Capricorn Development
Architekturbüro Henn, Capricorn Development
Zukünftige Gebäudekomplex des Clusters "Integrative Produktionstechnik"
Architekturbüro Henn, Capricorn Development
Zukünftige Gebäudekomplex des Clusters "Integrative Produktionstechnik"
AKTUELL: AZL-Broschüre. Hier downloaden.
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